WGs von Freunden – Annika, Charly und Julius

Schon von außen erkennt man, dieses Haus fällt aus dem optischen Rahmen der Nachbarschaft – vielleicht sogar der ganzen Stadt – nicht zuletzt, weil Efeuranken die Fassade umrahmen. Ein freundliches Verhältnis zu Blumen und Gewächsen jeglicher Art dürfte an dieser Adresse jedoch kaum verwundern: im Erdgeschoss des Altbaus führt die Familie Hirscher einen Blumenladen. Moment mal: Altbau in Friedrichshafen? Ganz richtig, obgleich dies bei der Geschichte Friedrichshafens ein seltener Anblick ist und das „Maison des fleurs“ zu den wenigen Altbauten in der Innenstadt gehört. Die momentanen HausherrInnen Annika, Charly und Julius empfangen uns und das auch noch mit einem vollgedeckten Frühstückstisch – eindeutig Bestechung! Ihre WG liegt im Stadtzentrum und ist seit mehreren Generationen in der Hand von ZU-lern. Wie wir schnell erfahren, hat sich jeder von ihnen gerne mit kleinen Finessen verewigt und es sind gerade die kleinen Details, die sich über die letzten Jahre in der Wohnung angesammelt haben und den Charme des Maisons ausmachen. Eine Mischung aus selbstgemachten und von Oma übernommenen Möbelstücken laden nicht nur zum Verweilen ein, sondern zeigen auch: Gemütlichkeit wird hier gelebt. Wir lauschen den Dreien beim Geschichtenerzählen über ihr Zusammenleben und die Wohnung und es fällt unschwer auf, wie harmonisch alles ist. Zwischen stibitzen Straßenschildern und antiken Kronleuchtern hat sich die WG ein Zuhause geschaffen, in das man am liebsten gleich selbst einziehen würde – kein Wunder, dass es für ausstehende WG-Zimmer im Maison des Fleurs schon lange Wartelisten gibt!

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