Was ist das für 1 SVP? 33 Fragen an Martin Bukies

Seit Juli ist Martin offiziell unser Studentischer Vizepräsident. Was bitte? Diese Funktion ist für viele an der ZU immer noch rätselhaft. Was genau macht man da ein Jahr lang? Auf welche Probleme stößt man? Und wer genau ist jetzt Martin, der für die Studierendenschaft im Präsidium sitzt?

Phillip Käding und Frieda Meding haben das in 33 Fragen für euch geklärt.

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  1. In medias res: Was ist für dich gelungener studentischer Protest? Und wie ordnest du eine Aktion wie die Plakatierung vergangene Woche ein?

Protest ist etwas Gesundes. Ich habe während meiner Zeit im Priesterseminar ständig protestiert. Es ist niemals gut, Unbehagen für sich zu behalten – irgendwann bahnt es sich seinen Weg. Nur ist es immer eine Frage des „Wie“. Bei Protest an unserer Universität wie auch generell möchte ich keine seitenlangen Erläuterungen in futur drei oder einem anderen Medium lesen müssen, um ansatzweise erahnen zu können, worum es angeblich gehe…

Noch zu dem Fall der letzten Woche: Wenn jemand nicht den Mut hat, öffentlich sein Gesicht zu zeigen und seine Kritik zu erläutern; wenn weiterhin für diese Kritik das Gesicht einer anderen Person als „Medium“ missbraucht wird; wenn man sich im anschließenden Interview um Kopf und Kragen redet und sich selbst widerspricht – dann empfehle ich diesen Personen, in Zukunft Abstand von solchen Aktionen zu nehmen. Proteste sind gut, aber nur wenn sie durchdacht sind. Und bitte ein Mindestmaß an gutem Geschmack aufweisen.

  1. Hat dir irgendjemand davon abgeraten, Vizepräsident zu werden? Wenn ja: Warum?

Ja, die Hälfte war dafür – die Hälfte dagegen. Warum? Das ist schwierig. „Zu alt für das Amt“ war tatsächlich ein Argument. Dann, dass man in dieser Aufgabe einfach immer zwischen den Stühlen sitzt. Egal wie man es macht, man macht es falsch! Das waren eigentlich die Punkte dagegen. Zusammengefasst: der Stress, den man sich antut.

  1. Drei Worte, mit denen du ZU-Studierende beschreiben würdest?

Neugierig, unkonventionell… und jetzt ein drittes… ich könnte zehn verschiedene nennen! Ich denke „nicht betriebsblind“ passt gut!

  1. Wer bringt in der Uni wirklich Dinge zum Laufen?

Das kommt auf das an, was zum Laufen gebracht werden soll! Wenn es eine Geschäftsführungsangelegenheit ist, dann die Geschäftsführung. Wenn es um die Lehre geht, dann die Dozenten mit den Studierenden. Und das funktioniert immer nur im „Zusammen“.

       Gutes Getriebe also?

Ganz genau, wie ineinandergreifende Zahnräder.

  1. Fühlst du dich mächtig?

Nein! Wobei – die Antwort ist zu kurz. Manchmal hat man in diesem Amt ja tatsächlich ein gewisses Maß an Macht, muss ich gestehen. Oft ist man aber auch vollkommen ohnmächtig an Stellen, bei denen andere denken, man sei mächtig.

  1. 2 Wochen, 4 Sterne, Hurghada oder 10 Tage, 2 Zelte, Südschweden?

Habe ich beides noch nicht ausprobiert. Aber sagen wir mal so: Ich bin tatsächlich eher der Typ für das Wellness-Hotel mit dem einen oder anderen Sternchen.

  1. Der langweiligste Kurs, den du je besucht hast?

Ich war an fünf Universitäten, da muss ich jetzt echt nachdenken. Es war auf jeden Fall in Bochum, Pastoraltheologie! War unterirdisch…

  1. Martin, du wolltest sowohl Priester als auch SVP werden – was ist der unmoralischere Job?

Das suggeriert ja, dass in beiden Fällen überhaupt eine Unmoral dabei ist (lacht). Naja, vielleicht ist Priester der unmoralischere Job – vielleicht aber auch nicht! Wenn man Priester wird, geht es ja auch um das gesamte Privatleben, das man auf seinen Beruf, seiner Berufung hin ordnet. Ich glaube, das Moment des Unmoralischen kommt in beiden Ämtern immer dann zum Tragen, wenn man etwas Anderes sagen oder tun möchte, als man sagen oder tun kann – oder muss. Und dieses Können oder Müssen begründet sich immer in institutionellen Zwängen.

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Für einen Studenten ist der CV von Martin bereits relativ lang – ein Theologie-Studium hat es eben in sich. Nach der Zeit im Priesterseminar an die ZU zu kommen kann man sich ungefähr so vorstellen, wie vom Schweigekloster direkt zu den Euromasters zu fahren, glauben wir zumindest. Trotzdem war Martin nach einem Jahr schon so drin in der Uni, dass er eines der wichtigsten Ämter antrat. Die Reaktionen waren gemischt.

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  1. Wenn du an die Zeit vor dem Sommer zurückdenkst, an die Facebook-Posts „Wer ist eigentlich Martin“ – was denkst du da? Was geht dir da durch den Kopf?

Auf gewisse Weise habe ich diese Fragen durchaus nachvollziehen können. Sie haben mich zum Nachdenken gebracht und ich habe mich gefragt, ob es dabei nicht letztlich um ein bestimmtes Bild unserer Universität geht, das in vielen Köpfen vorhanden ist: Klar sind wir überschaubar und familiär – aber das heißt nicht, dass man notwendigerweise bei allen bekannt ist. Wenn man – wie z.B. ich – im Masterstudium seit einem Jahr hier ist, ist es nicht so einfach, dass einen jeder kennt. Insbesondere bei den Bachelor-Studierenden.

Was ich mir bei mancher Kritik an meiner Berufung allerdings immer gedacht habe: Der Prozess der SVP-Nachfolge durchläuft wirklich viele Schleifen, die letztlich dafür garantieren, dass da keine völlig abstruse Personalentscheidung zustande kommt. Und da versuche ich nun einfach zu zeigen: So schlimm, wie manche es offenbar befürchtet hatten, bin ich jetzt wirklich nicht – hoffe ich zumindest!

  1. Viele denken, Hannes-Martin sei ein Doppelname. Was unterscheidet dich von deinem Vorgänger?

Auch, wenn Viele etwas Anderes denken: Ich gehe nicht nur zu einem anderen Friseur, wir haben auch eine unterschiedliche Konfektionsgröße! Ach ja, darüber hinaus bin ich Single – und im Gegensatz zu Hannes militanter Nichtraucher!

Aber mal das Oberflächliche beiseite: Wir sind auch inhaltlich an ganz vielen Stellen völlig unterschiedlich.

      Zum Beispiel?

Das ist natürlich meine subjektive Einschätzung, bei der ich nicht sicher bin, ob Hannes sie teilt. Aber ich würde sagen, dass Hannes die Fähigkeit besitzt, geradezu immerwährend Situationen zu deeskalieren, wohingegen ich oft ein Vergnügen daran habe, wenn in Diskussionen einfach mal alles in die Luft fliegt. Allerdings nur, solange die Explosion am Ende konstruktiv ist! Das ist ein ziemlicher Unterschied, den haben auch schon einige kennen lernen dürfen – was übrigens nicht immer gut ankam! (lacht)

  1. Und was verbindet euch, neben der gutsitzenden Frisur?

Danke, danke! Ich glaube ganz grundlegend ist, dass wir beide erst einmal ein großes Interesse an diesem ganzen Ding hier haben, an der ZU! Da steht also vor allem eine hohe intrinsische Motivation hinter. Und um auf die Frisur zurückzukommen: Wir haben beide eine gewisse Eitelkeit an uns.

  1. Zwei Dinge, die du gerne an der ZU verändern würdest?

Einmal wäre es mir wichtig, dass hier grundsätzlich besser wahr- und ernstgenommen wird, wenn es Leuten einmal nicht so gut geht. Das geht hier ganz schnell unter. Man denkt immer: Das ist eine kleine Institution, da fällt sowas auf. Aber das ist meiner Meinung nach oft genau gegenteilig. Wenn wir schon eine familiäre Atmosphäre haben, sollten wir auch gut aufeinander achten!

Vielleicht ist mein zweiter Wunsch keine Veränderung, aber eine Art Vergegenwärtigung eines alten Themas: Das Privat-Uni-Label wird von außen nach wie vor problematisiert. An der ZU gibt es ja aber eine bestimmte Idee davon: Wir glauben an bestimmte Didaktik-Konzepte, an das Verhältnis Dozierende-Studierende, an das Lernen und Forschen zwischen den Disziplinen. Mir wäre wichtig, dass das immer wieder gut kommuniziert wird: Warum eigentlich privat? Weil es sich durchaus lohnt! Wir sind nicht „besser“, sondern zeichnen uns durch eine andere Art des akademischen Umgangs mit relevanten Themen aus. Das Interdisziplinäre gibt es zum Beispiel mittlerweile an vielen Unis, aber wir haben hier ganz andere Möglichkeiten, das umzusetzen. Diese Universität, die ist nichts Kindisches oder Abgehobenes, sondern etwas ziemlich Erwachsenes und Geerdetes!

  1. Und gegenüber: Zwei Veränderungen, die du schon beobachtet hast?

Meinen Pioneers Wanted hatte ich noch unten am SMH, zum Fall Semester 2015 ist ja der hauptsächliche Universitätsbetrieb hier an den FAB gezogen. Als Student kenne ich also nur diesen Campus, ich kann gar nicht beurteilen, wie es davor gewesen ist. Insofern kann ich die ZU also nur aus heutiger Perspektive und vom heutigen Hauptcampus aus beurteilen.

Ich glaube, wir haben uns im vergangenen Jahr das Gebäude angeeignet, die Universität ist an diesem Ort angekommen. Gebäude verändern immer die Art des Lernens. Und ich habe es schon oft gesagt, aber architektonisch bildet dieses Gebäude exakt die Idee des Studiums an unserer Universität ab. Es ist die bauliche Umsetzung dessen, was die ZU sein soll – ein tolles Konzept!

Tja, ansonsten…schwierig, etwas zu finden. Das liegt daran, dass ich bisher nur ein Jahr an diesem Ort studiert habe. Wenn ich nochmal jünger wäre, würde ich definitiv einen 4-jährigen Bachelor hier machen!

  1. Was machst du als Erstes, wenn du nach einem langen Tag nach Hause kommst?

Gründlich die Hände waschen und einen Espresso trinken.

  1. Denkst du, das SVP-Amt bereichert dein Studium oder ist es eine Parallelwelt?

Es ist inhaltlich eher nicht auf das Studium bezogen, aber es ist auch eine verdammt gute Schule, da lernt man unfassbar viel! Ich glaube, das als großes Ganzes zu verstehen ist spannend: Du kommst aus dem Studium, gehst aber auch wieder ins Studium zurück. Du wirst vom Studenten zum Mitglied des Präsidiums – stehst auf einmal hierarchisch über deinen Professoren – aber dann macht man den Schritt auch wieder zurück.

       Denkst du nicht, diese Rückkehr nach einem Jahr ist unnatürlich? Ist das überhaupt gut?

Naja, man muss das vorher definitiv klarhaben!  Es wird ja oft gesagt, dass jeder, der einmal an der Macht geschnuppert hat, sie nur schwer wieder loslassen kann. Ich nehme die Rolle als Präsidiums-Mitglied, denke ich, sehr bewusst wahr und habe kein Problem, mich neben die Präsidentin und den Kanzler in die erste Reihe zu setzen. Aber ich weiß sehr genau, dass ich das in einem Jahr nicht mehr machen werde.

Das ist aber auch das Besondere am SVP. Ich bezeichne mich selbst ja gern als den „Kreativen Störfaktor“ – und das funktioniert nur, wenn man aus der Studierendenschaft kommt und auch wieder dorthin zurückgeht. Die Idee des Amtes bezieht ihr Potenzial aus diesem Prozess.

  1. Sex in der Uni: FAB oder SMH?

FAB. Wieso? (zeigt um sich)

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Unser Interview führen wir im Präsidiums-Backoffice am Fab3. Nie gehört oder gesehen? Das ist der winzige Raum, der genau über der Mensa nahe der 1.01 liegt. Sofa, Schreibtisch, perfekter Blick auf den Innenhof. Kein Wunder, dass die 8qm sehr beliebt sind.

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  1. Was würdest du gern besser machen als Hannes?

Ich habe zumindest schon einige Dinge anders gemacht als er, das sollte auch jede und jeder neue SVP machen! Hannes hat ganz Vieles hervorragend gemacht und ich mache meine Sachen auf meine Art. Ob das dann am Ende gut gewesen ist, werden andere beurteilen. Ich habe z.B. manche Sachen in der Einführungswoche anders gemacht. Wenn ich am Ende auch etwas frecher gewesen bin als Hannes es war, dann ist das nicht besser, sondern einfach anders.

  1. Und was kann man überhaupt als SVP „besser“ oder „schlechter“ machen? Wie groß ist der Spielraum?

Die Möglichkeiten als SVP sind wirklich nicht unbegrenzt: Als Präsidiumsmitglied versteht es sich von selbst, dass man sich abstimmt und in dem Team agiert, dem man angehört.

Letztlich geht es ja nicht darum, dass man die Uni in diesem knappen Jahr der Amtszeit komplett auf den Kopf stellt, sondern darum, dass man mit dem, was man vorfindet, gut arbeitet und eigene Akzente setzt. Und da gibt es immer Grenzen – auch für Frau Sjurts, auch für Herrn Schmolz. Jeder ist immer auf die Gegebenheiten angewiesen, in denen er sich wiederfindet.

  1. Was bestellt Insa Sjurts beim Essengehen?

Wenn’s ihn gibt: Käsekuchen von Höpker!

  1. Was hältst du von Bratlingen in der Mensa?

Vom Catering-Team mit Liebe zubereitet!

  1. Philosophie oder Verwaltung?

Philosophie. Ohne die kommt selbst Verwaltung nicht aus…

  1. Was hast du mit dem vielen Geld vor, das du jetzt verdienst?

(lacht) Mit dem vielen Geld, soso. Ich möchte ja eigentlich schon länger mal wieder Urlaub machen…weiß aber nicht wann und mit wem. Ansonsten gibt es auch noch einen StudentLoan, der abbezahlt werden will…

  1. Die unnötigste Initiative an der ZU? Wir haben das für uns schon beantwortet…

Wirklich? Tja schwierige Frage. Ich würde sagen der wünschenswerte Idealfall ist, dass sich eine Initiative mit einem bestimmten Problem befasst, dieses löst und sich somit selbst überflüssig macht…

  1. Was könnte die Uni besser vertragen: Ein bisschen mehr Ernst oder ein bisschen mehr Humor?

Humor und Ernst liegen ja oft nah beieinander. Das Wesentliche ist, das Eine vom Anderen zu unterscheiden.

  1. Was ist das lustigste Gerücht, das du an der ZU über dich gehört hast?

Vermutlich irgendeine angedichtete Affäre…

  1. Die Mehrheit der Studenten an der ZU sind im Bachelor, sie sind zudem länger an der Uni. Bist du nicht der Meinung, dass ein Bachelor-Student der geeignetere SVP wäre?

Das Amt lebt von einem gewissen Standing, einfach als ganze Persönlichkeit, nicht nur als Person an der Uni. Ein Studierender, z.B. in seinem letzten Bachelor-Jahr, würde den Laden nun super gut kennen – totale Stärke! Es ist aber ebenso eine Stärke, die ZU ein Jahr lang im Master-Studium erlebt zu haben und dann aus einer jungen, direkten und nicht durch irgendwelche Altlasten der universitären Geschichte belasteten Situation heraus zu sagen: Das finde ich vor, das ist der Ausgangspunkt für meine Amtszeit. Das hat etwas sehr Gegenwärtiges und wenig von rückwärtsgewandter Romantik.

Es gibt also ganz sicher geeignete Bachelor- und geeignete Master-Studierende für dieses Amt, und genauso auch weniger geeignete…

  1. Eine Wahrheit über das Amt des SVP, die du uns mitteilen willst?

Man macht mehr, als gesehen wird. Es gibt ganz viele Dinge, die im Hintergrund ablaufen. Man bekommt dafür halt keine Lorbeeren.

  1. Wie kommst du mit dem Hund von Frau Sjurts klar?

Leila und ich sind ein Herz und eine Seele. Ich bin kurz davor, sie zu entführen!

  1. Und was ist eigentlich besser: Hunde oder Katzen?

In der Uni finde ich Leila super, privat hätte ich auch gern einen braunen Labrador. Allerdings haben wir in der WG einen zugelaufenen Kater. Den habe ich nach einem ZU-Professor benannt, weil beide die gleiche Haarfarbe haben und von Zeit zu Zeit verschwinden. Der betreffende Namenspatron weiß übrigens davon…

  1. Zu welcher Initiative / Sportart wolltest du schon immer gehen, hattest aber nie Zeit?

Beim Rudern war ich, aber ich schaffe es zeitlich einfach nicht, dreimal die Woche früh morgens von Raderach aus zum Hafen zu radeln. Allerdings wäre ich wirklich gerne öfter hingegangen. Ich bin Mitglied im CIP. Ansonsten wurde ich letztes Jahr von einem Freund mal als „Vortrags-Bitch“ bezeichnet, weil ich gern zu ganz vielen Sachen hingehe und mir erstmal alles anhöre…

  1. Wo außer im Bordell kann man in Friedrichshafen viel Spaß für wenig Geld haben?

Ich hatte noch nie Spaß im Bordell, weder in Friedrichshafen, noch sonst wo. Für wenig Geld?  Ich bin ein Frühstücks-Mensch! Es gibt hier eine Auswahl an grandiosen Brunch-Möglichkeiten, nicht nur am Sonntag: s’Wirtshaus, das Felders, Café Höpker natürlich – ohne Werbung zu machen – und bei Bäckerei Schwarz kann man sowieso immer frühstücken…

  1. Dein großes Anliegen für dieses Semester?

Die mehrdimensionale Gesundheit an der ZU: Das Thema soll einfach neu in den Fokus geraten. Es ist eine ganz große Stärke, wenn eine Universität sagt – und zwar aus allen Perspektiven, sei das nun aus Sicht der Studierende über Student-Care oder aber aus Sicht der Institution: Das gehört für uns zum Persönlichkeits-Building!  Da kann man in jedes Manager-Magazin schauen, die ganzen Themen rund um die psychosoziale Gesundheit sind total aktuell. Ich finde, dass das hier einen Ort haben muss. Nicht, weil wir erhöhten Bedarf bei diesem Thema haben,  sondern weil es ein zentrales und wichtiges Thema ist. Ganz besonders – und den Eindruck erhält man oft – wenn hier viele Personen ausgebildet werden, die im Beruf einmal in die Gruppe der Alpha-Tierchen gehören werden.

  1. Und deine letzte Bitte an uns normalsterbliche Studierende?

Es würde der Uni sehr, sehr gut tun, wenn wir uns alle darauf besinnen, weshalb wir eigentlich hier sind: Aufgrund von Lehre und Forschung Es ist ein verdammt kostbares Privileg, das uns da gegeben ist. Es wäre schön, wenn dann Probleme – auch wenn sie emotional beladen sind – nicht größer werden, als sie eigentlich sind. Ich ärgere mich auch mal so, sodass ich durch die Sichtbetondecke gehen könnte. Was sind denn das für Sachen, die einen so aufregen? Wenn man ehrlich ist: Es sind ganz oft First World Problems…

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