Initiative im Spotlight VI: whyknot

Ein neues Semester – eine neue Initiative, die im Rampenlicht steht. Mia Wolfsdörfer, im Vorstand für Akquise & Marketing, hat mir im Interview Einblicke in das vielfältige Vereinsleben von whyknot gegeben. Das Alleinstellungsmerkmal unter den studentischen Unternehmensberatungen ist für whyknot die Interdisziplinarität. Durch die interdisziplinäre Aufstellung der ZU kann auch whyknot interdisziplinäre Lösungsansätze erarbeiten. Dadurch haben sie, laut Mia, eine einzigartige Perspektive auf Herausforderungen, die andere studentische Unternehmensberatungen nicht leisten können. 
„Fall in Love with the Problem“ ist das Motto der Initiative. Für Mia geht es darum, dem Kunden ein breites Band an Lösungsmöglichkeiten zu präsentieren: „Man kann sich nie hundertprozentig in den Kunden hineinversetzen, aber man kann immer schauen, welche Anforderungen der Kunde stellt, welche Möglichkeiten zur Verfügung stehen und welche Lösung wir vorschlagen könnten. Die eine perfekte Lösung gibt es eigentlich nicht, sondern nur verschiedenen Lösungsansätze. „Fall in Love with the Problem“, weil es auf eine Herausforderung viele Antworten gibt.

Das Motto entspricht auch der breiten Aufstellung der Beratungsleistungen von whyknot. Das Team kann sich in viele verschiedene Thematiken einarbeiten. Aktuell läuft ein Projekt vom Thema Robotik mit der Impulsmanufaktur. 

Mia ist im Februar 2020 bei der Initiative eingestiegen und ist direkt durchgestartet. Bereits einen Monat später hat sie sich bei dem Aufbau des neuen Projekts „whyknot Exclusives“ beteiligt. „whyknot Exclusives“ ist jedoch nur ein kleiner Teil eines vielschichtigen Vereins, der mehr als nur eine studentische Unternehmensberatung ist. 

Neben der Organisation von Impulsvorträgen im Rahmen von „whyknot Exlcusives“ kümmert sich das Ressort „Community, um alle Themen rund um das Vereinswesen. Das übergeordnete Ressort „Akquise & Marketing“ arbeitet daran, neue Projekte an Land zu ziehen. Hier sind neben Business Cases auch pro bono Projekte und andere Organisationen willkommen. Unter dem Ressort „Strategic Relations“ wird versucht, auch die Alumni in das Vereinsleben einzubinden. Das Herzstück der Initiative bildet das Ressort „Ausbildung & Events“, welches im vergangenen Jahr das Ausbildungsprogramm neu strukturiert hat. In diesem Programm erlangen die Teilnehmenden Fähigkeiten zu Rhetorik, Excel, Finanzplanung sowie Projektmanagement. Darüber hinaus müssen sogenannte „Consulting Challenges“ bewältigt werden. Mithilfe von Projekten, die beispielsweise von der Stadt Friedrichshafen gestellt werden, können sich die Studierenden in allen Aspekten der Beratung ausprobieren. Schließt man die drei Stufen der Ausbildung erfolgreich ab, darf man sich „Senior Consultant“ nennen und erhält das whyknot Zertifikat.

“Die eine perfekte Lösung gibt es eigentlich nicht, sondern nur verschiedenen Lösungsansätze.
Fall in Love with the Problem, weil es auf eine Herausforderung viele Antworten gibt.”
– Vorstand von whyknot

Also beraten, fertig los? 
Tatsächlich wird das Zertifikat von Unternehmensberatungen gerne gesehen und wertgeschätzt, da Bewerber:innen somit erste Praxiserfahrung vorweisen können. Darüber hinaus entspricht das Zertifikat den Richtlinien des „Bundes deutscher studentischer Unternehmensberatungen“ (BDSU), bei welchem whyknot Junior Mitglied ist. Der Eintritt in den BDSU, war der größte Erfolg der Initiative im vergangenen Jahr. whyknot hat die Corona-Zeit genutzt, um den Qualitätsmanagementansprüchen des BDSU gerecht zu werden und wird nun nach der Norm für Qualitätsmanagementsysteme zertifiziert.  

Mia Wolfsdörfer hat mir von dem zuletzt abgeschlossenen Projekt berichtet. Ein Case der Zeppelin Universitätsgesellschaft (ZUG) zum Thema Sichtbarkeit. Hier konnten einige wertvolle Impulse gegeben werden – die genaue Umsetzung der Ideen wird sich noch zeigen. 

Als Vorstandsmitglied geht es Mia darum, Beratungskompetenz schon mit ins Studium einzubinden und einen Mehrwert für die Organisationen zu liefern. Dafür sollten die Mitglieder eine Kämpfernatur mitbringen: „Kein Problem ist zu groß – es kommt nur darauf an, wie man es angeht,“ betont Mia. Der Mehrwert entsteht beidseitig: Für das Team ist die Lernkurve wichtig für die Praxiserfahrung im Rahmen der Ausbildung und für den/die Kund:in wurde nach den Anforderungen eine langfristige Lösung generiert. 

Das Vereinsleben kommt auch nicht zu kurz und soll, soweit Corona es zulässt, in diesem Semester wieder hochgefahren werden. Deshalb freut sich whyknot vor allem über neue, engagierte Mitglieder. Wer mitmachen möchte, kann sich bei der Student Fair oder beim KickOff an Mia und die Initiative wenden.

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