12 Wochen – 12 Filme

…Das habe ich hier zumindest ungefähr versucht. Wenn es im nebligen Friedrichshafen kälter wird, ist das Kino eine echte (wenn auch mittlerweile recht teure) Alternative. Glücklicherweise unterstützt uns Hollywood in diesem Semester mit einem Programm, in dem für jeden Filmgeschmack etwas dabei sein sollte. Deshalb habe ich für die nächsten Wochen einige Blockbuster, Dramen und Animationsfilme zusammengestellt, die das abwechslungsreiche Herbstprogramm auf der großen Leinwand abbilden sollen.

29. September – Findet Dorie (Finding Dory). Ein Pixar-Film, der von uns wohl gespannter erwartet wird als von der eigentlichen Zielgruppe. Wer sich die eineinhalb Stunden im Indischen Ozean nicht auf Englisch antun möchte, bekommt statt Ellen DeGeneres und Albert Brooks die Stimmen von Anke Engelke und Christian Tramitz zu hören.

06. Oktober – Insel der besonderen Kinder (Miss Peregrine‘s Home for Peculiar Children), dem Trailer zufolge ein klassischer Film des Künstlers Tim Burton, der mir ganz persönlich sehr am Herzen liegt. Diesmal mit Eva Green, Asa Butterfield, Samuel L. Jackson sowie zahlreichen weiteren britischen Schauspieltalenten, eröffnet sich eine magische Welt über Zeit und Raum, die hoffentlich auch ohne den Komponisten Danny Elfman gewohnt bildgewaltig und fantasiereich erscheint.

13. Oktober – Vollständigkeitshalber soll hier mit Inferno die nächste Verfilmung eines Dan Brown-Romans genannt werden. Unter der Regie von Ron Howard mit Tom Hanks und Felicity Jones in den Hauptrollen sehr gut besetzt, kann man sich auf den Score von Hans Zimmer freuen. Der abendfüllende Thriller – der einer neuen künstlerischen Verschwörungstheorie -, ist sicher spannungsreich und unterhaltend.

20. Oktober – Ein Hochbegabter hat es nicht leicht. Das merkt auch Christian Wolff (Ben Affleck), der in The Accountant als Steuerberater an der Seite Anna Kendricks zu erleben ist. In dem Actionthriller wird er schließlich immer weiter in verworrene Millionenaufträge und Verfolgung hineingezogen.

27. Oktober – gleich zwei bemerkenswerte Filme starten an diesem Tag (Zugegeben, ich konnte mich für die vorhergehende Woche mit keinem Film so richtig anfreunden). Zum einen (The) Girl on the Train, ein mit Emily Blunt, Rebecca Ferguson, Haley Bennet und Luke Evans sehr gut besetztes Drama nach Buchvorlage, in dem eine Passantin auch persönlich immer tiefer in einen mysteriösen Vermisstenfall verwickelt wird.
Für alle Freunde des Marvel Cinematic Universe und die Fans des britischen Schauspielers Benedict Cumberbatch wird Dr. Strange, der nächste Held des MCU-Kanons, die Leinwand erobern. Technisch hochwertig und gut besetzt versuchen der Sherlock-Darsteller und Tilda Swinton in einer Mischung aus Inception und Magie, die Welt über mehrere Dimensionen hinweg zu retten.

10. November – Café Society. Auch Woody Allen lässt einmal mehr von sich hören. Wer bereit ist, sich mit Kristen Stewarts Anwesenheit abzufinden, wird einmal mehr mit klassischer Filmkunst und großen Namen, wie Jesse Eisenberg, belohnt, und darf sich in das Hollywood und New York der 30er Jahre zurückversetzen lassen.
Für Sci-Fi-Fans startet am selben Tag mit Arrival eine Alieninvasion mit Amy Adams und Jeremy Renner unter der Regie von Denis Villeneuve, in dem es um die mehr oder weniger actiongeladene Verständigung mit den Außerirdischen zu gehen scheint.

17. November – Liebe Potterheads, unterlassen wir jegliche Vergleiche und Diskussionen. Seit Harry 2001 das erste Mal über die große Leinwand flog, hat sich die Filmtechnik weiterentwickelt. Fantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (Phantastic Beasts and Where To Find Them) wird das in großartiger Weise im New York der 1920er zeigen. Eddie Redmayne nimmt uns mit auf die Suche nach magischen Wesen in der Zaubererwelt. Besetzung und Team versprechen Großes, aber dank des Regisseurs David Yates wird es wohl auch einen stilistischen Anschluss an die Serie um den englischen Zauberschüler geben.

24. November – Wenn überhaupt wird Florence Foster Jenkins, ein britisches Biopic, wohl als besonderer Film laufen. Auf ohne Zweifel sehr unterhaltsame Weise unterstützen Hugh Grant und Simon Helberg 1944 eine Millionärin, die nicht singen kann und die von niemand geringerem als Meryl Streep gespielt wird, bei ihrem Wunsch, als Opernsängerin aufzutreten.

1. Dezember – Schon wieder Tom Hanks, diesmal jedoch unter der Regie von Clint Eastwood als amerikanischer Pilot Sully, der 2009 die heldenhafte oder dramatische Landung eines Airbus auf dem Hudson River vornahm.

15. Dezember – Disney bleibt nicht untätig. Nach dem Pixar-Animationsfilm Sing in der Vorwoche feiert nun das Star Wars Spin-Off Rogue One Premiere, das zwischen den Prequels und der originalen Trilogie steht und die Geschichte um den Diebstahl der Pläne des Todessterns durch die Rebellen beleuchtet.
Wer es weniger actionreich mag, kann sich mit La La Land ein romantisches Musical mit Ryan Gosling und Emma Stone ansehen.

Auch 2017 wird ein gutes Kinojahr, also mache ich hier in der Klausurenphase mal einen Schnitt und wünsche viel Spaß im Kino – und hoffentlich auch den ein oder anderen lernfreien Abend!

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